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100530mip Lüneburg. Die Fußballsaison 2009/10 ist zu Ende. Das wurde am Samstag im Vamos gefeiert. Daneben gab es Ehrungen und Auslosungen. Gewinner der Tombola war der TuS Hohnstorf und der SV Karze.
„Der Fußball soll sich einmal selbst feiern“, sagte NFV-Kreisvorsitzender Christian Röhling in seinen Begrüßungsworten.
Di e Fußballnacht 2010 wurde vom Kreisvorsitzenden Röhling ins Leben gerufen und fand am Samstag, 29. Mai im Vamos erstmalig statt. Schade nur, dass nicht so viele Besucher wie erwartet kamen. Die Veranstaltung hatte mit dem Länderspiel Ungarn - Deutschland und dem Grand Prix in Oslo ordentlich Konkurrenz. und so zog es nur etwa 200 Gäste ins Vamos. Trotzdem wollte der NFV-Kreis Lüneburg Preise verteilen. Mit dem Tina Turner Hit „Simply the Best" begannen die Ehrungen. So wurde die B-Juniorinnen, trainiert von Linda Kunzelmann, von Eintracht Lüneburg und die U14-Junioren, trainiert von Manfred Vogt, vom MTV Treubund Lüneburg zur besten Mädchen- bzw. Jungenmannschaft geehrt und erhielten einen Check und Bälle von Matthias Hebrock (Cartoflex).
Johanna Nickel (TuS Reppenstedt) wurde zur besten Frauenspielerin von Britta Carlson (Ex-DFB-Nationalspielerin und mit Turbine Potsdamm 2005 UEFA-Cup-Siegerin) ausgezeichnet. Seit 2007 ist Britta Carlson beim VfL Wolfsburg Co-Trainerin der Frauen-Bundesligamannschaft und nun als WM-Botschafterin unterwegs: Für Johanna hatte sie als Preis zwei Tickets für die Viertelfinalpartie der WM 2011 in Wolfsburg dabei. Anne-Kathrin Heuer (TuS Brietlingen) und Jakob Dally (Eintracht Lüneburg) erhielten vom NFV eine Sportausrüstung als beste/r Schiedsrichter/in. "Am Besten kann ich mich konzentrieren, wenn ich böse gucke", sagte die Schiedsrichterin.
Der MTV Sodersdorf hat nicht nur die "beste Bratwurst", er bekam wegen der „Angenehmste Atmosphäre“ in der Kategorie „Beste Sportanlage" den Preis, den Mittelfeldspieler Frank Schmidt entgegen nahm. Direkt aus der A-Jugend kam Stefan Wolk (FC Hansa Lüneburg) und wurde als bester Oberliga Spieler gekürt. Er darf sich bei Sport AS eine Ausrüstung zusammenstellen. Frank Dühring (SV Scharnebeck) wurde bester Trainer. Er gewann mit seiner Elf die Kreisliga-Meisterschaft und den Kreispokal, blieb aber bescheiden: „Das liegt an der Mannschaft. Die Jungs müssen wollen, und sie wollten. Ich musste sie nur bei Laune halten." "Das liegt am Trainer", konterte die Mannschaft zurück. Jan Kirchenberg (TuS Reppenstedt) Torschützenkönig der abgelaufenen Saison konnte leider die Trophäe nicht entgegen nehmen, da er bereits im Urlaub in Dänemark war.
Der Nachwuchs wurde dann noch mal erwähnt und zwar als bester Nachwuchsspieler (18-20 Jahre aus dem Bezirk) nahm Jonas Liebig (VfL Lüneburg) den Preis von Martin Aude (VGH) entgegen. Und zum Schluss gab es richtig Geld für den VfL Lüneburg. Als Annerkennung für Ausbildung und Förderung erhielt der VfL Lüneburg 4.700,- Euro vom DFB. Dirk Possiwan (NFV) überreichte den Check, weil der VfL Lüneburg mit Maximilian Beister einen Bundesliga- und U19-Nationalspieler in der frühsten Jugend (F- bis C-Junioren) ausgebildet hat. Auch wenn Beister lieber in Hamburg spielen würde hat der HSV ihn für 2 Jahre nach Düsseldorf ausgeliehen um Spielpraxis in der 2. Liga zu erlernen.
Spannend wurde es zum Ende noch einmal bei der Auslosung. Erst wurde die 1. Runde des Herren-Kreispokalrunde 2010 gezogen und dann die Tombola Mannschaften. Für einen Lospreis von 25 Euro konnte ein Spiel gegen die U23 von Hannover 96 oder der Toto-Lotto Traditionsmannschaft gewonnen werden. Der TuS Hohnstorf hatte wohl richtig investiert. Denn mit Hohnstorf zog Jens Rehhagel (Jugendkordinator im Leistungszentrum von Hannover 96), Sohn vom bekannten Erfolgstrainer Otto, den TuS gleich drei Mal. Doch die Bedingungen sagten, dass jeder Verein nur eine Mannschaft gewinnen kann. Somit ging im vierten Anlauf die Toto-Lotto Mannschaft an den SV Karze.
Bei der Tombolaauslosung war die Punktevergabe in Oslo jedoch spannender und so drängten sich viele Gäste vor der VIP-Lounge um Lenas Sieg vor dem Fernseher zu verfolgen. Daher fragte sich der NFV-Kreisvorsitzende, Röhling auch, ob sich die viele Vorbereitungsarbeit gelohnt hat, auch wenn die Idee und Umsetzung toll waren. Viele Vereine hatten auch eigene Abschlußveranstalltungen und der letzte Spieltag auf Bezirksebene fand auch am Samstag statt. Wenn Mannschaften erst geg. 20:00 Uhr Abpfiff bei einem Auswärtsspiel haben, fällt es ihnen warscheinlich nicht so einfach direkt zum Feiern zu fahren. „Falls wir die Veranstaltung noch mal machen, dann wohl lieber erst eine Woche nach dem letzten Spieltag", räumte Röhling ein.
Zum Abschluss wurde neben einer erfolgreichen Saison nicht nur der 3:0 Sieg von Deutschland, sondern auch der Grand Prix Sieg von Lena Meyer-Landrut trotzdem gefeiert.
Fotos: Thore Lohmann/Dirk Lindemann
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