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Start Lehramt Trainerausbildung Weltwärts nach Südafrika
Weltwärts nach Südafrika PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 08. September 2009 um 12:26 Uhr

Drei junge Sportler aus Niedersachsen nehmen zur Zeit bei der DFB-Trainer C Breitenfußball Ausbildung in Betzendorf teil. Ihr Ziel ist es den Basis-Abschnitt zu absolvieren, um so vorbereitet zu sein für ihren Aufenthalt in Südafrika. Henrike, eine der Freiwilligen, erläutert uns ihr Vorhaben ...

 

Worum geht's?

Ich, Henrike Riemann (auf dem Foto links), werde am 5. Oktober 2009 für ein Jahr ins Eastern Cape, der Partnerregion des Landes Niedersachsen, nach Südafrika gehen.

Ich und drei weitere Freiwillige aus Niedersachsen leisten dort einen entwicklungspolitischen

Freiwilligendienst im Sport. Das heißt, wir versuchen Kinder und Jugendliche zu unterstützen, die in sozial schwachen Verhältnissen aufwachsen, indem wir ihnen den Spaß an

Fußball und generell am Sport vermitteln.

Mit den folgenden Informationen will ich Ihnen unser Projekt präsentieren und Sie davon

überzeugen, dass eine finanzielle Unterstützung unserer Arbeit durch eine Spende eine sinnvolle Investition ist.

 

Wer ermöglicht das?

Ermöglicht wird der Freiwilligendienst durch das Programm „Weltwärts", das vom

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hervorgerufen

wurde. Das Programm „Weltwärts" findet zum zweiten Mal in diesem Jahr statt.

„Weltwärts" arbeitet mit dem LandesSportBund Niedersachsen zusammen, bei dem alle

Stränge zusammenlaufen. Ich wurde durch den LandesSportBund Niedersachen und Sportverein ASC Göttingen ausgewählt. Damit wurde uns das Vertrauen

zugesprochen, dieses Projekt ein Jahr lang in Südafrika zu vertreten. Der LandesSportBund

Niedersachsen arbeitet eng mit dem Sportverein ASC Göttingen zusammen, der als

Entsendeorganisation fungiert. Vor Ort werden wir dann vom südafrikanischen Department of

Sports, Arts, Culture and Recreation betreut.

 

Was wird gemacht?

In erster Linie bin ich Trainer. Das bedeutet, ich trainiere Kinder und Jugendliche in

verschiedenen Schulen und innerhalb von Projekten. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Leistungssportler vor allem im Schwimmen und im Fußball, werde ich als Trainer im Bereich des Fußballs tätig sein.

Allerdings beschränkt sich meine Tätigkeit nicht allein auf den sportlichen Aspekt, sondern auchauf soziale Komponenten, wie Gewaltprävention und Arbeit mit Waisen- und/oder HIV-infizierten Kindern und Jugendlichen. Konkret heißt das, dass ich Trainingseinheiten und

Trainingspläne entwerfe, die ich dann mit den Kindern und Jugendlichen durchführe. Des Weiteren organisiere ich in den verschiedenen Sportarten Turniere und gestalte Unterrichtsstunden im Bereich Sport.

Im Wesentlichen geht es also nicht nur um die Sportart und das Fußball Spielen lernen selbst,

sondern auch darum die sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu entwickeln.

 

Wieso werden Spenden gebraucht?

Obwohl das Projekt von dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und

Entwicklung unterstützt wird, bin ich als Freiwillige auf weitere finanzielle Hilfe angewiesen. DieBeiträge des Ministeriums reichen bei weitem nicht aus, um einen Freiwilligendienst zu

finanzieren.

Die Sozialdienstelle im Ausland ist auf die Mitarbeit von Freiwilligen angewiesen, kann aber aufGrund ihrer finanziellen Lage lediglich für Unterkunft und Verpflegung aufkommen. Daher baue ich, als Freiwillige, eine Art Förderkreis auf, um zur Finanzierung der weiteren Aufwendungen wie Taschengeld, Versicherungs-, Reise- und Vorbereitungskosten beizutragen.

 

Wer bin ich?

Henrike Riemann

Geburtstag: 17.04.1990

Geburtsort: Hamburg-Altona, Deutschland

Wohnort: Soltau

Verein: Delphin Schneverdingen STR, DLRG Soltau

Schulabschluss: Abitur 2009 am Gymnasium Soltau

Hobbies: Schwimmen, Fußball, Volleyball, Badminton, Lesen, Jonglieren

Sonstiges: 3 Monatiger Aufenthalt in Südafrika im Jahre 2006 im Rahmen des High School Programms des Freundeskreises Südafrika (FSA) an der Pearson High School in Port Elizabeth, Eastern Cape.

 

Was motiviert mich?

Es motiviert mich, anderen Menschen die positiven Aspekte des Fußballs, die meinen Werdegang geprägt haben, zu vermitteln. Ich möchte zeigen, was es heißt Teil einer Mannschaft zu sein, mit Erfolg und Misserfolg umzugehen, an seine Grenzen zu stoßen, fair an seine Ziele zu gelangen und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln.

All diese Aspekte können direkt im Leben umsetzt werden. Teamfähigkeit, Selbstbewusstsein, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg, Grenzerfahrungen und Fairness helfen auf zwischenmenschlicher Ebene, im Freundeskreis, in der Schule und im Verein sich richtig zu verhalten.

Mir wurden diese wichtigen Fähigkeiten von Trainern und Mentoren, die alle ehrenamtlich tätig waren, vermittelt. Von diesen Beispielen inspiriert, habe ich selbst angefangen mich im Verein zu engagieren, um meine Erfahrungen weiterzugeben. Dieses Projekt sehe ich als einen weiteren Schritt in diese Richtung. Auf der einen Seite kann ich in einem Jahr sehr vielen Menschen dieselben Vorteile im Leben ermöglichen, die mir durch den Sport zugänglich gemacht wurden, auf der anderen Seite können unschätzbar wertvolle Erfahrungen sammeln werden und diese wiederum versucht werden weiterzugeben.

Insgesamt bin ich motiviert, weil ich zeigen möchten, welches unglaubliche Potenzial im Sport, Fußball steckt. Ich möchte zeigen, wie viel Freude man am Fußball haben kann. Ich möchte zeigen, wie viel man durch Fußball lernen kann. Ich möchte zeigen, was Fußball ist. Das motiviert mich!

 

Was haben Sie davon?

Falls Sie an meinem Projekt in Südafrika interessiert sind, kann ich Ihnen einmal im Monat einen Erfahrungsbericht zu senden. Des Weiteren lasse ich Ihnen auf Wunsch eine Spendenbescheinigung zukommen.

Aus eigenen Auslandserfahrungen kann ich sagen, dass ein solches Jahr im Ausland ein einschneidendes und nachhaltig veränderndes Erlebnis ist. Sie würden mich also nicht nur finanziell, sondern auch ideell unterstützen. Außerdem werde ich Sie so oft wie möglich im Zusammenhang mit unserem Jahr in Südafrika erwähnen.

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Bei Fragen, zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren. Ich stehe Ihnen gerne zu Verfügung.

 

So können Sie spenden!

 

 

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