Tuesday 07th of February 2012
| Nach Vize im letzen Jahr, jetzt niedersächsischer Fairnessmeister |
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| Geschrieben von: Michael Paul |
| Dienstag, den 20. Juli 2010 um 17:22 Uhr |
![]() Die Jungs vom Hebewerk stemmen einfach alles. Lüneburger Kreisligist SV Scharnebeck krönt eine phantastische Saison mit dem Sieg in Deutschlands größtem Fairnesswettbewerb - 1065 Teams in der Wertung - Osnabrück-Stadt fairster Kreis - Lüneburg auf Rang 8 (Nun auch mit rein Lüneburger Sicht)
100720 Barsinghausen. „Wir vom Hebewerk" - So stellen sich die Fußballer der Sportvereinigung Scharnebeck in Anlehnung auf das örtliche ehemals weltgrößte Schiffshebewerk am Elbe-Seitenkanal auf ihrer Homepage dem Besucher vor. Sie übertreiben nicht. Denn die Erste Herren der „Roten" hat im abgelaufenen Spieljahr wirklich alles gestemmt, was im NFV-Kreis Lüneburg zu heben war. Kreismeister und Aufsteiger in die Bezirksliga, Kreispokalsieger, Hallenkreismeister, Samtgemeindepokalsieger - die erfolgsverwöhnten Jungs von Trainer Frank Dühring haben eindrucksvoll abgeräumt.
Eine phantastische Saison wird jetzt noch einmal aufgewertet durch den Sieg in Deutschlands größtem Fairnesswettbewerb, dem VGH-Fairness-Cup. 30 gelbe Karten in 30 Saisonspielen haben die Scharnebecker kassiert und sind mit einer glatten Eins Klassenbeste unter 1065 bewerteten Mannschaften geworden. Die Ehrung des Teams um Kapitän Heiko Feyer findet am Freitag, 3. September, im Barsinghäuser Sporthotel Fuchsbachtal statt
Die Erfolgsbilanz spricht für Frank Dühring, der unlängst bei der „Nacht der Fußballer" als „Bester Trainer im Kreis Lüneburg" geehrt wurde. Meister mit neun Punkten Vorsprung auf den Vize aus Soderstorf, mit 26 Treffern die wenigsten Gegentore in der Kreisliga Lüneburg kassiert, Spitzenreiter sowohl in der Heim- als auch in der Auswärtstabelle sowie im Kalenderjahr noch ungeschlagen - das alles haben die Scharnebecker mit äußerst fairen Mitteln erreicht. Im VGH-Fairness-Cup gibt es für eine gelbe Karte einen Strafpunkt, für Gelb-Rot drei und für Rot fünf Zähler. Zudem schlagen Sportgerichtsurteile und das Nichtantreten von Mannschaften mit jeweils zehn Punkten zu Buche. Die Summe der Strafpunkte geteilt durch die Anzahl der Saisonspiele weist den jeweiligen Quotienten eines Teams aus. Die SV Scharnebeck erreicht auf diesem Wege ihre glatte Eins. Dabei kann es das Team eigentlich noch besser. Denn im Vorjahr wurden die Scharnebecker bereits niedersächsischer Fairness-Vizemeister, hinter FC Ostereistedt-Rhade, mit nur 28 gelben Karten und einem Wert von 0,93. Zehn der 30 gelben Karten hat allein Nils Schöne erhalten und damit dafür gesorgt, dass die Null bei der SVS in diesem Jahr nicht steht. Gereicht hat es aber dennoch zum Fairnesssieg, wenn auch nur mit hauchdünnem Vorsprung vor dem TSV Engensen, Kreisligist aus Hannover-Land. Der sah in 30 Saisonspielen 26 mal Gelb und eine rote Karte und kommt auf einen Wert von 1,03. Platz 3 belegt der Rotenburger Kreisligist TV Stemmen mit einem Quotienten von 1,12. Alle drei Mannschaften werden von der VGH mit wertvollen Preisen ausgezeichnet. Das Siegerteam aus Scharnebeck wird neben der Ehrung mit einem Wochenend-trainingslager im Sporthotel Fuchsbachtal belohnt. Das Team des TSV Engensen darf sich auf den Besuch eines Bundesligaspiels freuen und die Stemmener erhalten einen Sportartikelgutschein im Wert von 1500 Euro. Die VGH-Versicherungen und die Öffentlichen Versicherungen aus Braunschweig und Oldenburg zeichnen darüber hinaus in ihren Regionaldirektionen die jeweils drei fairsten Teams aus. Alle Mannschaften erhalten einen Pokal, eine Urkunde und jeder Spieler eine Plakette. Zusätzlich profitiert jeweils eine Jugendmannschaft des ausgezeichneten Teams. Denn für die Plätze 1 bis 3 gibt es Sportausrüstungen im Wert von 1200, 800 bzw. 500 Euro für den Nachwuchs. 15.758 Spiele von der 1. Bundesliga bis zu den niedersächsischen Kreisligen sind von den Staffelleitern hinsichtlich der Kartenverteilung ausgewertet worden, um das diesjährige Ranking der 1065 bewerteten Teams erstellen zu können. Sie zählten 67.390 gelbe, 3775 gelb-rote und 2095 rote Karten und notierten 284 Unsportlichkeiten bzw. Nichtantreten von Mannschaften. Unter dem Strich steht ein Wert von 2,95, der beste seit 2000, als die damals 1256 bewerteten Teams letztmals eine Zwei (2,89) vor dem Komma aufweisen konnten. Davon kann Dicle Celle nur träumen. Die haarsträubende Bilanz nach 30 Saisonspielen: 106 gelbe, sieben gelb-rote und sieben rote Karten sowie 40 Strafpunkte für unsportliches Verhalten ergeben eine 6,73 und somit ein ganz dunkles Ungenügend für Fair-Play-Verständnis. Kaum besser SV GW Calberlah mit dem Quotienten von 6,1. Seit 2000 hat der NFV-Kreis Osnabrück-Land sechs Mal die Fairnesswertung der 47 NFV-Kreise gewonnen, zuletzt fünf Mal in Serie. Doch in diesem Jahr hat der Osnabrücker Stadtkreis dem benachbarten „Musterschüler" den Rang abgelaufen. Nichts dazu gelernt haben offensichtlich die acht bewerteten Teams des NFV-Kreises Delmenhorst. Sie waren 2008 Schlusslicht, im Vorjahr auf dem letzten Platz und tragen auch 2010 die rote Laterne im Kreisvergleich. Den ersten Platz im Kreisvergleich hat Osnabrück-Land zwar eingebüßt, doch die Kreisliga-Südstaffel des Kreises ist mit einem Wert von 2,15 immerhin fairste der insgesamt 71 bewerteten Staffeln geworden. Der härteste Fußball wird hingegen in der Lüneburger Bezirksliga 2 (3,84) gespielt. Aktueller Pressedienst des Niedersächsischen Fußball-Verbandes, NFV-Pressestelle, R. Kramer, P.Borchers, Postfach 1265, 30882 Barsinghausen |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 10:26 Uhr |
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Die Erfolgsbilanz spricht für Frank Dühring, der unlängst bei der „Nacht der Fußballer" als „Bester Trainer im Kreis Lüneburg" geehrt wurde. Meister mit neun Punkten Vorsprung auf den Vize aus Soderstorf, mit 26 Treffern die wenigsten Gegentore in der Kreisliga Lüneburg kassiert, Spitzenreiter sowohl in der Heim- als auch in der Auswärtstabelle sowie im Kalenderjahr noch ungeschlagen - das alles haben die Scharnebecker mit äußerst fairen Mitteln erreicht. Im VGH-Fairness-Cup gibt es für eine gelbe Karte einen Strafpunkt, für Gelb-Rot drei und für Rot fünf Zähler. Zudem schlagen Sportgerichtsurteile und das Nichtantreten von Mannschaften mit jeweils zehn Punkten zu Buche. Die Summe der Strafpunkte geteilt durch die Anzahl der Saisonspiele weist den jeweiligen Quotienten eines Teams aus. Die SV Scharnebeck erreicht auf diesem Wege ihre glatte Eins. Dabei kann es das Team eigentlich noch besser. Denn im Vorjahr wurden die Scharnebecker bereits niedersächsischer Fairness-Vizemeister, hinter FC Ostereistedt-Rhade, mit nur 28 gelben Karten und einem Wert von 0,93.